Große Beteiligung am Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege

Die Qualität der Begegnungen und der fachliche Austausch sind beim diesjährigen Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege weiter in den Vordergrund gerückt. Insgesamt 4.246 Mediziner:innen, Pflegende und weitere Teilnehmende aus dem Bereich der Gesundheitswirtschaft sowie 388 Referent:innen und 179 Aussteller:innen tauschten sich von Mittwoch bis Freitag, 11. bis 13. Februar, im Congress Centrum Bremen und der benachbarten Messehalle aus.

„Die Teilnehmerzahlen spiegeln die aktuelle Situation in den Krankenhäusern und die allgemeine Krankheitswelle wider“, sagt Kordula Grimm, Bereichsleiterin CONGRESS BREMEN (M3B GmbH). „Es konnten weniger Mitarbeitende freigestellt werden. Insgesamt liegen wir 261 Teilnehmende unter dem Vorjahr.“ Gleichzeitig brachten sich gut 30 Referent:innen mehr ein – bei gleichbleibender Anzahl an Vorträgen. Für die Teilnehmenden bedeutete das noch mehr Perspektiven und mehr Raum für vertiefende Gespräche nach den Vorträgen.

Gewohnt breit war das Themenspektrum bei der 36. Ausgabe des Fachkongresses mit begleitender Industrieausstellung. „Wir haben wieder gezielt Themen gewählt, die den Klinikalltag unmittelbar betreffen und alle Berufsgruppen ansprechen“, sagt Prof. Dorothee Bremerich, Mitglied des Programmkomitees und der Wissenschaftlichen Leitung des Symposiums. „Gerade zum Einsatz von KI und in der Hot-Topic-Sitzung ‚Gender und Parität in der Intensivmedizin‘ wurde fachübergreifend sehr engagiert diskutiert.“

Hanse-Preise: Auszeichnungen für herausragende wissenschaftliche Arbeiten

 Im Rahmen des Symposiums werden stets herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet. So erhielten die mit jeweils 2.500 Euro dotierten Hanse-Preise für Intensivmedizin Dr. med. Simon Hirschberger und Dr. med. Theresa Tenge. Hirschberger vom LMU Klinikum München wurde für seine Arbeit „Mitochondrial damage drives T-cell immunometabolic paralysis after major surgery“ ausgezeichnet. Tenge vom Universitätsklinikum Düsseldorf erhielt den Preis für ihre Arbeit mit dem Titel „Development and validation of a prediction score for early identification of palliative care needs for patients in the intensive care unit: a multicentre retrospective cohort study“.

Den mit 2.000 Euro dotierten Hanse-Promotionspreis für Klinische Forschung 2026 erhielt Dr. Janina Hollmann vom Klinikum Südostbayern AG – Klinikum Traunstein für ihre Arbeit mit dem Titel „Messung der Leberfunktion mit Hilfe des LiMAx®-Tests bei Patienten mit einer Sepsis oder einem septischen Schock unter Hämoadsorption mittels CytoSorb®“. Den Hanse-Promotionspreis für experimentelle Forschung bekam Dr. rer. nat.  Mirko Sonntag vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB für seine Arbeit „Cell-free DNA as biomarker molecule to assess sepsis from a diagnostic point of view”.

Den mit jeweils 2.000 Euro dotierten Hanse-Pflegepreis für eine fachpraktische Arbeit bekam Eva Hallekamp von der Christophorus Klinik Coesfeld (Titel: „Demenzgerechte Pflege auf der Intensivstation. Ein bedürfnisorientierter Ansatz“) überreicht und den Hanse-Pflegepreis für eine pflegewissenschaftliche Arbeit erhielt Janina Beyer vom Universitätsklinikum Düsseldorf (Titel: „Pflegefachliche Anforderungen an ein praxistaugliches Fehlermanagementsystem – Eine qualitative Analyse im Setting interdisziplinärer operativer Intensivstationen“).

Stiftende der Preise waren die Fresenius-Stiftung Bad Homburg, die B. Braun Melsungen AG, die Dr. Franz Köhler Chemie GmbH, die Cyto Sorbents Europe GmbH und die Achim Schulz-Lauterbach VMP GmbH.

Bereits zum vierten Mal wurden die AOK-Organspendepreise für Transplantationsbeauftragte (TxB) überreicht. Den mit 500 Euro dotierten Preis erhielt das Team um Dr. Ralf Dörre von der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt und den mit 1.000 Euro dotierten Preis bekam das Team um Dr. Utz Ernst Bartels vom WWK Westküstenklinikum Heide. Die Preise sollen den Einsatz und die besonderen Leistungen der TxB würdigen und als Anreiz zur Verbesserung von Strukturen und Prozessen im Kontext der Organspende dienen.

Das Symposium wird von drei Institutionen gemeinsam veranstaltet: dem Wissenschaftlichen Verein zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin (WIVIM) e. V., der Bremer HCCM Consulting GmbH und CONGRESS BREMEN (M3B GmbH). Im kommenden Jahr findet das Symposium von Mittwoch bis Freitag, 17. bis 19. Februar 2027, statt.

Mehr Informationen: www.intensivmed.de

 

Bildmaterial zum Download finden Sie unter folgenden Links:

 Bild 1 Intensiver Austausch im Congress Centrum Bremen © M3B GmbH/ LEICHTSINN media

Bild 2 Gut besuchte Vorträge © M3B GmbH/ LEICHTSINN media

Bild 3  Hanse-Pflegepreis © M3B GmbH/ Jan Rathke
BU: Freuten sich am Donnerstag, 12. Februar 2026, beim Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege in Bremen gemeinsam über die mit jeweils 2.000 Euro dotierten Hanse-Pflegepreise (v. li.): Martina Bauer (St-Marien Hospital Lünen GmbH), Prof. Dr. Irmela Gnass (Paracelsus Medizinische Universität Salzburg), Eva Hallekamp (Christophorus Klinik Coesfeld), Stefan Graß (B. Braun Melsungen AG), Janina Beyer (Universitätsklinikum Düsseldorf), Yvonne Graeff (Dr. Franz Köhler Chemie GmbH), Oliver Rothaug (Universitätsmedizin Göttingen) und Andreas Jungblut (MScN Personalentwicklung, Brachbach).

Bild 4  Hanse-Preise für Intensivmedizin © M3B GmbH/ Jan Rathke
BU: Strahlende Gesichter bei der Verleihung der Hanse-Preise für Intensivmedizin (v. li.): Dr. med. Simon Hirschberger (LMU Klinikum München), Dr. Theresa Tenge (Universitätsklinikum Düsseldorf) und Prof. Dr. Berthold Bein (Asklepios Klinik St. Georg Hamburg)

Bild 5 Hanse-Promotionspreis für Klinische Forschung © M3B GmbH/ Jan Rathke
BU: Nahmen den Hanse-Promotionspreis für Klinische Forschung entgegen (v. li.): Prof. Dr. Dietrich Henzler (Klinikum Herford), Prof. Dr. Rolf Dembinski (Klinikum Bremen-Mitte), Dr. Janina Hollmann (Klinikum Südostbayern AG – Klinikum Traunstein) und Prof. Dr. Dorothee Bremerich (Klinikum Lippe gGmbH)

Bild 6 Hanse-Promotionspreis für experimentelle Forschung © M3B GmbH/ Jan Rathke
BU: Dr. rer. nat.  Mirko Sonntag ist der glückliche Gewinner des Hanse-Promotionspreises für experimentelle Forschung. Von links: Prof. Dr. Rolf Dembinski (Klinikum Bremen-Mitte), Dr. rer. nat.  Mirko Sonntag (Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB), Sabrina Dübon (CytoSorbents Europe GmbH) und Prof. Dr. Dorothee Bremerich (Klinikum Lippe gGmbH).

Bild 7 AOK-Organspendepreis © M3B GmbH/ Jan Rathke
BU: Bereits zum vierten Mal wurden die AOK-Organspendepreise für Transplantationsbeauftragte (TxB) überreicht. Den mit 500 Euro dotierten Preis erhielt das Team um Dr. Ralf Dörre von der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt (links) – überreicht von Dr. Frank Logemann (Netzwerk der TxB Region NORD e.V., Hannover).

Bild 8 AOK-Organspendepreis © M3B GmbH/ Jan Rathke
BU: Würdigung der besonderen Leistungen des TxB-Teams vom WWK Westküstenklinikum Heide: (v.li.) Thomas Krex (Klinikum Oldenburg AöR), Dr. Frank Logemann (Netzwerk der TxB Region NORD e.V., Hannover)

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Über das Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege: Das Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege hat sich in den vergangenen 35 Jahren zu einer der wichtigsten Plattformen der Fortbildung und des interdisziplinären Austauschs in ganz Europa entwickelt. Aufgrund des dynamischen Wandels in der Intensivtherapie, der sowohl Mediziner:innen als auch Pflegende und Mitarbeitende von Krankenhausverwaltungen ständig an ihre Grenzen stoßen lässt, sind hochqualifizierte Fort- und Weiterbildungen enorm wichtig, um den hohen Anforderungen gerecht werden zu können.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
CONGRESS BREMEN · M3B GmbH
Vanessa Ranft T 0421 3505 – 323
vanessa.ranft@m3b-bremen.de
www.congress-bremen.com

Intensiver Austausch im Congress Centrum Bremen © M3B GmbH/ LEICHTSINN media

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