Zur Hauptnavigation Zur Fußzeile

Haben Sie Fragen?

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Tel: +49 421 3505-457
congress@messe-bremen.de Jetzt Kontakt aufnehmen
Jetzt Kontakt aufnehmen

Nachhaltigkeit:
weniger spart mehr

MESSE BREMEN und CONGRESS BREMEN decken gut 25 Prozent des Energiebedarfs selbst

Messen galten jahrzehntelang als riesige Materialschlachten, bei denen eher geklotzt als gekleckert wurde. Das hat sich gründlich geändert. Sowohl die Ausstellenden als auch die Messehallen-Betreiber selbst achten auf Nachhaltigkeit – und die Bremer M3B GmbH, zu der unter anderem die Marken MESSE BREMEN, CONGRESS BREMEN und ÖVB-Arena gehören, ist ganz vorn mit dabei und hat sich natürlich auch dem Nachhaltigkeits­kodex der Veranstaltungs­wirtschaft „fairpflichtet“.

Jeder Sonnenstrahl wird genutzt

Schon seit 2011 sind beispielsweise rund 2200 Photovoltaik-Module auf den Dächern der Bremer Messehallen montiert, 2014 kamen dann weitere 900 Module auf der Halle 7 dazu und erzeugen pro Jahr im Schnitt 750.000 Kilowattstunden Strom.



"Damit deckt die Photovoltaikanlage gut 25 Prozent unseres Energie-Eigenbedarfs – und das trotz der im Norden ja vergleichsweise bescheidenen Sonnenausbeute" , sagt Eike Wendt, verantwortlich für das Gebäudemanagement bei der M3B GmbH, zu der unter anderem die MESSE BREMEN und CONGRESS BREMEN gehören.

Blockheizkraftwerk liefert den Löwenanteil

Parallel zum Photovoltaik-Dach wurde 2011 ein Blockheizkraftwerk installiert, das natürlich auch einen erheblichen Beitrag zur Energieversorgung leistet.

„Selbst wenn niemand in unseren Hallen ist, verbrauchen wir etwa 70 bis 80 Kilowatt Strom, beispielweise für die Notbeleuchtung, für das Parkhaus, die Schließanlagen und die Aufzugsaggregate. Unser Blockheizkraftwerk produziert dauerhaft 50 Kilowatt und liefert so den Löwenanteil der verbrauchten Energie“, erklärt Wendt.

Die Wärmeversorgung wurde in diesem Zuge ebenfalls erneuert, so dass bei Sommer- oder Übergangswetter kleine Brennwertgeräte und das Blockheizkraftwerk die Wärme liefern und nur wenn‘s richtig kalt wird, die Großkessel in Betrieb genommen werden müssen.

Gleichzeitig wurden die Kühltechnik für die Hallenklimatisierung und die Serverkühlung erneuert und optimiert.

Auch beim Beleuchten sind wir „helle“

Enormes Energieeinsparpotential bietet natürlich auch die Beleuchtung, deren sukzessive Umstellung auf LED-Technik 2021 abgeschlossen wurde. Dabei ging es nicht nur um den Austausch der Lampen in den Büros oder Gängen, sondern auch um die großen Halogenstrahler, die bei Sportveranstaltungen, Konzerten und Messen zum Einsatz kommen. Nun sind alle großen Veranstaltungsflächen und das Parkhaus auf LED-Beleuchtung umgerüstet.

Nicht nur heiße Luft

Einen Löwenanteil des Energieverbrauchs entfällt auf die Lüftung der Hallen. 2018 wurde die Lüftung der Messehallen von großen Ventilatoren auf so genannte Fan-Grids umgestellt. Dabei handelt es sich um Lüfterwände, die aus vielen Einzellüftern bestehen und viel effizienter arbeiten als die alten mehrere Meter großen „Propeller“.

„Dank der Fan-Grids können wir in den Veranstaltungshallen dreimal pro Stunde die komplette Luft austauschen – und sparen dabei noch 50 Prozent Energie“, so Wendt.

Nachhaltiger dank „Kleinvieh“

Eike Wendt gibt sich damit aber nicht zufrieden. Er ist immer auf der Suche nach Einsparpotentialen und guten Ideen und bekommt dabei Unterstützung aus dem ganzen Haus – beispielsweise auch von den M3B-Auszubildenden, die im Rahmen einer Arbeitsgruppe nach dem „Kleinvieh“ fahnden, das auf Dauer auch Mist macht. So wurde beispielsweise 2021 auf Initiative der Azubis die nachhaltige Suchmaschine „Ecosia“ auf allen Rechnern installiert, die für jede 40. Suchanfrage einen Baum pflanzt. Es versteht sich fast von selbst, dass viele Mitarbeitende mit dem Rad zur Arbeit fahren. Außerdem stehen seit 2021 zwölf Bienenstöcke auf dem Gelände, um den Stadtteil zu „befruchten“ und ÖVB-Arena-Honig zu gewinnen.

„Wir sind also in Sachen Nachhaltigkeit auf einem sehr guten Weg, den wir natürlich beständig weitergehen“, sagt Eike Wendt.

Möchten Sie mehr erfahren?

Mehr zur Nachhaltigkeit